0721 2089572 Eignungscheck

Implantierbare Kontaktlinse (ICL)

Die implantierbare Kontaktlinse (ICL oder auch RLI genannt) ist ein refraktives Verfahren, bei dem eine zusätzliche Kunstlinse dauerhaft vor die natürliche Augenlinse eingesetzt wird. Die körpereigene Linse bleibt vollständig erhalten.

Eignungscheck vereinbaren

Die Alternative zur Augenlaser-Behandlung

Die ICL wird über einen kleinen Zugang in das Auge eingebracht und positioniert sich zwischen Regenbogenhaut und natürlicher Linse. Sie ist von außen nicht sichtbar und weder spürbar noch beweglich.

Im Gegensatz zum Augenlasern wird bei der ICL keine Hornhaut abgetragen. Die optische Korrektur erfolgt allein über die eingesetzte Linse.

Für wen ist die ICL geeignet?

Die implantierbare Kontaktlinse ist insbesondere dann eine Option, wenn eine Laserbehandlung nicht oder nur eingeschränkt möglich ist oder wenn sich Patienten aus persönlichen Gründen mit einer Linsenlösung wohler fühlen.

Klassische ICL-Modelle werden überwiegend bei Personen eingesetzt, bei denen noch keine ausgeprägte Alterssichtigkeit vorliegt.

bei hoher Kurzsichtigkeit
bei stärkerer Hornhautverkrümmung
bei dünner oder unregelmäßiger Hornhaut
bei Patienten, die ihre natürliche Linse erhalten möchten

Eignungscheck vereinbaren

ICL bei Presbyopie – die IPCL als mögliche Alternative

Für Patienten mit beginnender oder bestehender Alterssichtigkeit (Presbyopie) stehen spezielle implantierbare Kontaktlinsen zur Verfügung, sogenannte IPCL-Modelle. Diese Linsen verfolgen ein anderes optisches Konzept als klassische ICLs und können neben der Fernsicht auch den Nahbereich unterstützen.

In ausgewählten Fällen kann die IPCL damit eine Alternative zum refraktiven Linsentausch darstellen – insbesondere für Patienten, die ihre natürliche Linse weiterhin behalten möchten.

Die IPCL ist nicht für jeden geeignet. Ob die IPCL im individuellen Fall sinnvoll ist, lässt sich ausschließlich im persönlichen Beratungsgespräch nach einer ausführlichen Voruntersuchung beurteilen.

Der Grad der erreichbaren Brillenfreiheit hängt stark von den individuellen Sehgewohnheiten, dem Alter und den persönlichen Erwartungen ab.

Eine sorgfältige Abwägung gegenüber anderen Verfahren, insbesondere dem refraktiven Linsentausch, ist entscheidend.

Ablauf der ICL-Implantation –
in drei Schritten

Vor dem Eingriff erfolgt eine sehr genaue Vermessung des Auges, um die Linse individuell anzupassen.

Vorbereitung und Zugang

Über einen kleinen, selbstabdichtenden Schnitt wird der Zugang zum Auge geschaffen. Der Eingriff erfolgt individuell entweder unter lokaler Betäubung mit Tropfen oder einer leichten Narkose.

Einsetzen der implantierbaren Kontaktlinse

Die ICL wird zusammengerollt in das Auge eingebracht und entfaltet sich dort selbstständig. Sie wird exakt positioniert und verbleibt dauerhaft im Auge.

Abschluss und Heilung

Der Schnitt verschließt sich von selbst. Das Auge erholt sich in den folgenden Tagen, die Sehleistung stabilisiert sich meist sehr rasch.

Beide Augen können individuell an einem oder auch ein zwei OP-Tagen operiert werden.

Eignungscheck vereinbaren

Wichtige Aspekte, die man kennen sollte

Die ICL ist grundsätzlich entfernbar oder austauschbar, was sie von Laserbehandlungen und dem Linsentausch unterscheidet.

Da die natürliche Linse erhalten bleibt, schreitet die Alterssichtigkeit weiterhin fort.

Regelmäßige augenärztliche Kontrollen sind wichtig, um den Sitz der Linse und den Augeninnendruck zu überwachen.

Die ICL ist ein etabliertes Verfahren, erfordert jedoch eine sehr präzise Planung und operative Erfahrung.

Erfahrung, der Sie vertrauen können

Dr. Thomas Kohm verfügt über mehr als 25 Jahre operative Erfahrung in der refraktiven Chirurgie. Auf Basis dieser Erfahrung berät er individuell, ob eine ICL sinnvoll ist – oder ob ein anderes Verfahren langfristig die bessere Lösung darstellt.

Möchten Sie wissen, ob die ICL auch für Sie infrage kommt?
Vereinbaren Sie jetzt Ihren Eignungscheck!

Eignungscheck vereinbaren

Häufige Fragen zur ICL

Wie lange gibt es die ICL bereits und wie viele Menschen wurden damit behandelt?

Die implantierbare Kontaktlinse wird seit über 30 Jahren weltweit eingesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt. Mehrere Millionen Menschen wurden bereits erfolgreich mit einer ICL behandelt. Das Verfahren ist damit langfristig erprobt und wissenschaftlich gut untersucht.

Wie schnell sehe ich nach der Behandlung gut?

In der Regel verbessert sich das Sehvermögen sehr schnell. Viele Patienten sehen bereits wenige Stunden nach dem Eingriff deutlich schärfer, eine stabile Sehleistung stellt sich meist innerhalb weniger Tage ein.

Kann es nach einer ICL-Implantation zu trockenen Augen kommen?

Im Vergleich zu Laserbehandlungen ist das Risiko für trockene Augen deutlich geringer, da die Hornhautnerven nicht durchtrennt werden. Vorübergehende Trockenheit kann dennoch auftreten, klingt aber in der Regel rasch wieder ab.

Warum ist die ICL teurer als eine Augenlaser-Behandlung?

Bei der ICL handelt es sich um eine individuell gefertigte Hochpräzisionslinse, die dauerhaft im Auge verbleibt. Hinzu kommen ein höherer Planungsaufwand, spezielle Vermessungen und der intraokulare Eingriff selbst. Diese Faktoren führen zu höheren Kosten im Vergleich zu Laserbehandlungen.