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SMILE – was hinter der Methode steckt

Die sogenannte SMILE-Methode (Small Incision Lenticule Extraction) ist eine relativ neue Variante des Augenlaserns. Dabei wird mit einem Femtosekundenlaser im Inneren der Hornhaut ein dünnes, linsenförmiges Scheibchen – der sogenannte Lentikel – herausgelasert. Über einen kleinen Schnitt wird dieser Lentikel anschließend manuell entnommen. Durch diese Technik entfällt das Anheben eines Hornhautflaps wie bei der Femto-LASIK.

Ziel der Methode ist eine möglichst gewebeschonende Korrektur, insbesondere bei Kurzsichtigkeit und Hornhautverkrümmung.

Warum wir die SMILE-Methode
nicht anbieten

Aus unserer langjährigen Erfahrung haben sich für die SMILE-Behandlung einige Einschränkungen und Herausforderungen gezeigt, die wir unseren Patienten offen erläutern möchten.

Aus diesen Gründen bevorzugen wir aktuell in unserer Praxis bewährte, präzise kontrollierbare und flexibel nachkorrigierbare Verfahren wie die Femto-LASIK und die TransPRK. Diese Methoden haben sich seit vielen Jahren in Millionen von Behandlungen als sicher und zuverlässig erwiesen.

Eingeschränkte Einsatzbereiche

Die SMILE-Methode eignet sich nur für bestimmte Fehlsichtigkeiten – vor allem für Kurzsichtigkeit bis etwa –8 Dioptrien und moderate Hornhautverkrümmungen. Eine Behandlung von Weitsichtigkeit und hoher Hornhautverkrümmung ist derzeit nicht möglich bzw. nicht angezeigt.

Risiko einer unvollständigen Lentikel-Entnahme

In seltenen Fällen kann der gelaserte Lentikel im Hornhautgewebe nur schwer oder nicht vollständig entfernt werden. Dies kann den Heilungsverlauf verzögern oder eine Nachbehandlung erforderlich machen.

Erschwerte Nachkorrekturen

Sollte später eine Feinkorrektur notwendig werden, ist diese nicht mehr mit der SMILE-Technik selbst möglich. Stattdessen muss dann auf eine Femto-LASIK oder TransPRK zurückgegriffen werden – Methoden, die man ursprünglich mit der Wahl der SMILE vermeiden wollte.

Erfahrung, der Sie vertrauen können

Dr. Thomas Kohm verfügt über mehr als 25 Jahre operative Erfahrung in der refraktiven Chirurgie. Auf Grundlage dieser Erfahrung entscheidet er sich bewusst für die Verfahren, die den größtmöglichen Nutzen, die beste Vorhersagbarkeit und die höchste Sicherheit für seine Patienten bieten.

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